Tobias Zachl und sein Bruder Sebastian Zahl an ihrem mobilen DJ Pult;

Meisterwerk:
Das mobile DJ-Pult

Es gibt so viele gute Ideen. Und oft geht es schon vor der Haustür damit los. Das MACHER-Meisterwerk feiert die Macher von nebenan

Text: Tobias Pützer / Fotos: Lucas Wahl

Das Werk

Das rollende DJ-Pult: ein Fahrradanhänger mit mächtig Kraft. Integrierter DJ-Controller, Laptop, Verstärker, Boxen, Subwoofer. Satte 200 Watt Sinusleistung schafft das mobile Soundsystem. Für den besseren Raumklang lassen sich die Boxen auch abnehmen und auf Stative stellen. Der Saft für bis zu vier Stunden Beschallung kommt von einer Autobatterie.

 

Die Macher

Tobias Zachl, gelernter Grafiker, und sein Bruder Sebastian, Industriedesigner. Legen gerne gemeinsam auf (House-Music). Wollen ein DJ-Pult selber bauen – und zwar eins der ganz eigenen Art: für laue Sommerabende am See und winterliche Besuche bei den Kumpels.

Tobias und Sebastian Zachl vor ihrem selbstgebauten mobilen DJ Pult;

Die Umsetzung

Pläne am Rechner gezeichnet. Nachher alles anders gemacht: „Da war viel Trial and Error bei“, sagt Tobias. Die Deichsel vom Kinderfahrradanhänger, Räder vom BMX-Bike. Das Gehäuse bauen die Brüder aus Dreischicht-Schalungsplatten. Ihr Design sieht kaum rechte Winkel vor, entsprechend schwierig wird das Zusägen der Kanten. Die Konstruktion vereinfachen? No way: „Bei unserem DJ-Pult machen wir keine Kompromisse.“

 

Die Motivation

Zwei Brüder, ein Werk, eine Werkstatt – was braucht’s mehr? Drei Jahre lang basteln die beiden, manchmal ruht die Arbeit auch für Monate. „Aber irgendwann haben wir uns immer wieder gegenseitig Beine gemacht“, sagt Tobias.

 

Der Preis

Materialkosten exklusive Controller und Laptop: rund 1000 Euro. Arbeitszeit: tja …  Als die Zachls gefragt werden, ob sie nicht weitere Hänger bauen und verkaufen wollen, rechnen sie das mal durch: „Wir müssten wohl um die 6000 Euro verlangen. So viel hat aber bisher keiner für das DJ-Pult auf den Tisch gelegt.“

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