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Schloss Lilllliput –
die Werkstoffliste

Knochen, Knöpfe, Kaffeekannen – es gibt nichts, was Steffen Modrach auf den 7000 Quadratmetern von Schloss Lilllliput nicht verbaut. Wundersam und skurril. Modrach eben

Aufs Stück genau zählen kann Steffen Modrach die Teile, die er in seinem Schloss Lilllliput verbaut hat, schon lange nicht mehr. Aber auch die geschätzten Zahlen und ein Auszug aus der langen und ungewöhnlichen Materialienliste machen Eindruck.

Bislang befindet sich an und in den Gemäuern schon Folgendes:

 

Zement

4.500 Sackdaraus entstanden u. a. rund 500.000 Betonkugeln.

 

Mosaikquadrate

2 Millionenmit 0,40 € pro Stück kein günstiger Baustoff.

 

Kaffeekannen

ca. 400 Stück – perfekte Brutplätze für Zaunkönige und Bachstelzen.

 

Teller

ca. 400 Stück – ein 220-DM-teures Stück Meißner Porzellan hat er hinter der Toilette „Zum Klugscheißer“ verbaut.

 

Porzellan-Zuckerdosen

20 Stück – ein Pianist hat sie ihm kommentarlos per Paket geschickt.

 

Nüsse

100.000 – so viele sind und werden noch an den Schlafzimmerwänden zur Lärmdämmung und Dekomaterial verbaut. Jede einzelne soll vergoldet werden.

 

Knöpfe

Unzählige – sie stammen vom Flohmarkt oder werden gespendet.

 

Figuren

Mehrere hundert – eine Sammlung aus Kitsch und Größe: Von Engeln bis Marx ist alles dabei.

 

Perlen

Tausende – sie sorgen dafür, dass Schloss Lilllliput bei Sonnenschein besonders glitzert und funkelt.

 

Knochen

Hunderte – weil sie Geschichten erzählen und „Leben getragen“ haben, wie Modrach sagt.

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