Die Haut des Sandskink

Statik, Oberflächen, Strukturen: Die Natur macht’s genial vor und der Mensch setzt alles dran, herauszufinden, wie sie es macht. Um es ihr hinterher nachzumachen. Diesmal geht es in die Reptilienwelt

Text: Esther Acason

Der Sandskink ist eine Echse und lebt in der Sahara. Seine Hautoberfläche: einzigartig. Sie ist nicht nur besonders widerstandsfähig, sondern vor allem extrem glatt. Glatter als jede bekannte technische Oberfläche wie Teflon, Stahl oder Glas. Warum der Sandskink das braucht: damit er mit seinen schlängelnden Bewegungen im heißen Sand schnell vorankommt und sich dabei nicht die Pelle abschmirgelt. Die Sandkörner perlen dank eines dachziegelartigen Aufbaus der Haut fast spurlos an ihm ab. Daher wird er auch Wüstensandfisch genannt.

Echse Sandskink
© Michel Gunther/BIOS/OKAPIA

Die Forschung ist bereits dran, Farben und Lacke zu entwickeln, deren Oberfläche so schmutzabweisend und robust ist wie die Haut der Echse. Würde dafür sorgen, dass man nicht mehr nachstreichen muss. Wär doch genial!

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