5 Kleingarten-Gesetze

Die Grenzen sind eng gesteckt in deutschen Schrebergärten. Und? Bei euch alles im grünen Bereich?

Text: Sascha Borée | Foto: Lucas Wahl

1. Gärtnern, nicht chillen

Auf einem Drittel der Gartenfläche sind Obst und Gemüse anzubauen, auf einem weiteren Drittel müssen Zierpflanzen wachsen. Das letzte Drittel? Okay, da darf man machen, was man will. Auch chillen.

2. Freie Sicht

Hecken sind nur bis zu einer Höhe von 1,25 Meter erlaubt. Auch Spaziergänger sollen die Kleingärten bewundern dürfen, ein Sichtschutz fürs Komplett-Sonnenbaden ist nicht drin. Zu beschneiden hat man die Hecken zwei Mal pro Jahr, das erste Mal nach dem 24. Juni.

3. Apfel statt Ahorn

Bäume, die laut Gesetz im Kleingarten nichts zu suchen haben, sind unter anderem Ahorn, Birke, Buche, Eiche, Kastanie, Walnuss, Weide, Tanne.
Erwünscht sind dagegen Obstbäume wie Apfel, Birne und Quitte. Die tragen nämlich verzehrbare Früchte und erfüllen damit den Zweck der vorgeschriebenen „kleingärtnerischen Nutzung“.

4. Häusle baue – aber richtig

Die maximale Höhe für ein Haus im Schrebergarten: je nach Dach bis zu vier Meter. Maximale Grundfläche: 24 Quadratmeter. Baupläne sind mit dem Vereinsvorstand abzustimmen.

5. Sauber bleiben

Das ist im Schrebergarten nicht immer ganz einfach. Man darf hier zwar übernachten, eine Gartenlaube ist aber kein Ferienhaus. Duschen und Toiletten mit Wasserspülung sind deshalb streng verboten.
Alternative: sogenannte Kompost- oder Trockenklos. Und eine Gießkanne.

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